Führerscheinkontrolle im Fuhrpark: Ein Prozess, der in der Praxis oft nicht funktioniert
Zweimal im Jahr den Führerschein prüfen. Eine gesetzliche Pflicht, die die meisten Fuhrparkverantwortlichen kennen. Und trotzdem einer der Prozesse, bei dem in der Praxis regelmäßig etwas schiefläuft.
Nicht weil niemand es ernst nimmt. Sondern weil die gewählte Kontrollmethode häufig nicht zur Realität des Unternehmens passt.
Wer haftet, wenn etwas passiert?
Die rechtliche Grundlage ist eindeutig: Als Fahrzeughalter trägt das Unternehmen die Verantwortung dafür, dass jeder Fahrer eine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Wer das nicht nachweisen kann, haftet, und riskiert im Schadensfall auch den Versicherungsschutz.
Entscheidend ist dabei die Dokumentation: Datum, Prüfperson, Ergebnis. Wer das nicht lückenlos abbildet, ist im Ernstfall nicht abgesichert, egal wie gewissenhaft die Kontrolle im Alltag tatsächlich war.
Für Fuhrparks mit Berufskraftfahrern kommt noch eine weitere Pflicht hinzu: der Fahrerqualifizierungsnachweis (FQN). Er belegt, dass Fahrer die gesetzlich vorgeschriebenen Weiterbildungen absolviert haben, und muss bei Kontrollen ebenso nachgewiesen werden können wie die Fahrerlaubnis selbst.
Wo Fuhrparks bei der Kontrolle regelmäßig scheitern
Die meisten Unternehmen haben sich irgendwann für eine Kontrollmethode entschieden. Das Problem: Ein Fuhrpark ist selten homogen.
Der Außendienstler, der wochenlang beim Kunden ist, kommt für einen Scanner-Termin am Hauptstandort nicht extra anreisen. Das Lagerteam ohne Geschäftshandy kann eine App-Lösung nicht nutzen. Wer drei Niederlassungen betreibt und den Scanner nur am Hauptstandort hat, hat de facto kein funktionierendes Kontrollsystem für alle Fahrer. Homeoffice-Mitarbeitende kommen für eine Vor-Ort-Prüfung nicht regelmäßig ins Büro. Und Unternehmen mit besonders strengen Datenschutzanforderungen dürfen bestimmte Führerscheindaten schlicht nicht speichern oder auslesen, womit klassische digitale Lösungen ausscheiden.
Das Ergebnis ist in allen Fällen dasselbe: Ein Teil der Belegschaft wird nicht vollständig oder nicht im vorgesehenen Intervall geprüft. Nicht aus Absicht, sondern weil der Prozess nicht zur Unternehmensstruktur passt. Im Schadensfall ist das kein mildernder Umstand.
Was hilft: Methoden, die zur Realität passen
Es gibt keine universelle Lösung für jeden Fuhrpark. Was es braucht, ist die Möglichkeit, verschiedene Kontrollwege zu kombinieren, je nach Nutzergruppe, Standort und Situation.
Genau das ist der Ansatz hinter der Führerscheinkontrolle in der AZOWO Mobility Cloud. Statt auf eine einzige Methode zu setzen, lassen sich verschiedene Prüfwege frei kombinieren und gezielt einsetzen: die App für mobile Mitarbeitende, der Scanner für Teams am Standort, die rechtssichere Fernidentifizierung über LapID für alle, die standortunabhängig geprüft werden müssen, und easycheck by edding für Unternehmen, bei denen Datensparsamkeit oberste Priorität hat. Diese Kontrollmethode, kommt ohne App-Pflicht und ohne das Auslesen von Führerscheindaten aus, und ist damit auch für Nutzergruppen geeignet, für die andere Methoden nicht infrage kommen.
Mehr Infos zur Führerscheinkontrolle mit AZOWO
Alle Prüfungen, unabhängig davon, welche Methode zum Einsatz kommt, laufen zentral in der AZOWO Mobility Cloud zusammen. Dokumentiert mit Datum, Prüfperson und Ergebnis, jederzeit abrufbar. Wer Berufskraftfahrer im Fuhrpark hat, kann den FQN direkt im System hinterlegen und bei jeder Kontrolle automatisch mitprüfen lassen.
Was das in der Praxis bedeutet: Ein Unternehmen mit mehreren Standorten, einem gemischten Team aus Büro, Außendienst und Lager und einem Teil der Belegschaft im Homeoffice kann für jede Gruppe die passende Methode wählen, ohne dass eine Kontrollücke entsteht.
Erwähnte Unternehmen im Branchenverzeichnis
AZOWO GmbH
AZOWO Mobility Cloud – die zentrale Plattform für intelligentes Flottenmanagement



