Wenn Sensorik zum entscheidenden Faktor wird
Automatisiertes Fahren entwickelt sich vom Zukunftsversprechen zum handfesten Wettbewerbsfaktor für Fahrzeughersteller und Flottenbetreiber. Besonders im Fokus steht dabei die Radarsensorik, denn sie bildet das Rückgrat moderner Fahrerassistenzsysteme. FORVIA HELLA positioniert sich mit einer neuen Generation hochauflösender Radarsensoren als einer der technologischen Taktgeber. Die jetzt vorgestellte ForWave7HD-Radarsensorik zeigt, wie Automatisiertes Fahren auf den Automatisierungsstufen SAE-Level 2+ und 3 zuverlässig umgesetzt werden kann – mit klaren Implikationen auch für die betriebliche Mobilität.
Hochauflösende Radarsensorik als Schlüssel für automatisiertes Fahren
Für automatisiertes Fahren reicht klassische Sensorik längst nicht mehr aus. FORVIA HELLA setzt deshalb auf ForWave7HD-Radarsensoren mit bis zu 32 Sende- und Empfangskanälen. Diese hohe Kanalanzahl sorgt für eine deutlich gesteigerte Auflösung und eine präzisere Objekterkennung. Gerade bei komplexen Verkehrssituationen, wie sie im urbanen Lieferverkehr oder auf Autobahnen auftreten, ist diese Detailtiefe entscheidend.
Die Sensoren erkennen selbst kleine Objekte zuverlässig, erfassen deren Distanz, Geschwindigkeit und Bewegungsrichtung und liefern damit eine stabile Datenbasis für automatisiertes Fahren. Für Fuhrparks bedeutet das: Assistenzfunktionen werden robuster, Fehlalarme reduziert und Sicherheitsreserven erhöht.
Foto: FORVIA HELLA
400 Meter Reichweite und erweitertes Sichtfeld
Ein zentrales Leistungsmerkmal der neuen Radarplattform ist die Detektionsreichweite von bis zu 400 Metern. Kombiniert mit einem erweiterten Sichtfeld und einer optimierten Nahbereichserfassung entsteht ein Sensorprofil, das sowohl vorausschauendes als auch reaktionsschnelles automatisiertes Fahren ermöglicht. Gerade auf Schnellstraßen und Autobahnen ist diese Reichweite ein klarer Vorteil für Systeme auf SAE-Level 2+ und 3.
FORVIA HELLA adressiert damit gezielt die Anforderungen von Premiumherstellern, aber auch von Flotten mit hohen Sicherheits- und Effizienzansprüchen. Automatisiertes Fahren wird so planbarer und besser in bestehende Fahrzeugarchitekturen integrierbar.
Serienstart ab 2028: Radar wird industriell relevant
Ab Mitte 2028 soll der erste hochauflösende Radar von FORVIA HELLA für einen globalen Premiumhersteller in Serie gehen. Das dahinterstehende Kundenprojekt bewegt sich in einem dreistelligen Millionen-Euro-Bereich – ein deutliches Signal für die industrielle Relevanz der Technologie. Für den Markt des automatisierten Fahrens bedeutet das: Hochauflösende Radararchitekturen verlassen die Vorentwicklungsphase und werden skalierbar.
Insbesondere für Betreiber größerer Fahrzeugflotten ist diese Perspektive relevant. Serienreife Sensorik senkt langfristig Kosten, erhöht die Verfügbarkeit und beschleunigt die Einführung automatisierter Funktionen im Regelbetrieb.
NXP-Chips als technisches Rückgrat
Die Leistungsfähigkeit der ForWave7HD-Radarsensoren basiert maßgeblich auf der integrierten Chiptechnologie von NXP Semiconductors. Die Halbleiter senden Hochfrequenzsignale aus, empfangen deren Echos und ermöglichen eine exakte Berechnung von Objektposition, Geschwindigkeit und Entfernung. Herzstück ist ein Imaging-Radar-Chipsatz der dritten Generation, der speziell für anspruchsvolle ADAS- und automatisierte Fahrfunktionen entwickelt wurde.
FORVIA HELLA verantwortet dabei das Gesamtsystem – von Hardware über Software bis zur Industrialisierung – und bringt mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung in der Radarsensorik ein. Diese Kombination ist ein entscheidender Faktor für die Zuverlässigkeit automatisierter Fahrfunktionen.
Bedeutung für betriebliche Mobilität und Fuhrparks
Für Fuhrparkmanager eröffnet automatisiertes Fahren neue Perspektiven: höhere Sicherheit, geringere Unfallkosten und perspektivisch effizientere Einsatzprofile. Die Radaroffensive von FORVIA HELLA zeigt, dass die technologische Basis dafür zunehmend seriennah wird. Automatisiertes Fahren entwickelt sich damit von einer Vision zum realistischen Baustein moderner Mobilitätsstrategien.
Weitere Details zum technologischen Ansatz von Automatisiertes Fahren finden sich direkt bei FORVIA HELLA.
Zusammenführung von Technologie und Marktanforderungen
Mit der ForWave7HD-Generation unterstreicht FORVIA HELLA seine Rolle als Systemanbieter für automatisiertes Fahren. Hochauflösende Radararchitekturen, leistungsfähige Halbleiter und ein klarer Serienfahrplan bilden die Grundlage für neue Fahrerassistenz- und Automatisierungsfunktionen. Für die betriebliche Mobilität ist das ein weiterer Schritt hin zu sichereren, effizienteren und besser vernetzten Fahrzeugflotten.
Erwähnte Unternehmen im Branchenverzeichnis
Verwandte Kategorien im Branchenverzeichnis
Ähnliche Meldungen









